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Einrichtung

Der Einrichtungsassistent unter /onboarding konfiguriert eine Installation in sieben Schritten. Diese Seite beschreibt, was jeder Schritt tut, was der Assistent schreibt, und was sich später nicht mehr ändern lässt.

Vor der Anmeldung lädt NomOS die aktuelle Anmeldekonfiguration. Bei einem Fehler oder nach fünf Sekunden greift die verfügbare gespeicherte Konfiguration oder der Standardanbieter; der explizite Notfallzugang bleibt erhalten.

Was ein Schritt festlegt, schreibt er sofort in die Installation. Sie können jederzeit unterbrechen und später weitermachen. Der Assistent liest den Stand aus der Installation, nicht aus einer Sitzung. Ein Schritt, den eine andere Stelle bereits erledigt hat, zeigt der Assistent als erledigt.

  1. Anmeldung als Administrator: Auf /setup melden Sie sich mit dem lokalen Administrator-Konto an. Dieser Zugang funktioniert auch ohne konfigurierte Anmeldung über einen Identitätsanbieter und erzeugt eine kurzlebige Sitzung.
  2. Organisation: Der Name benennt den Mandanten und den Wurzelraum. Beide werden gemeinsam umbenannt oder keiner.
  3. Arbeitsbereich: Sie schlagen die Raumhierarchie vor und bearbeiten sie. Sie können Räume umbenennen, die Art wählen und Unter-Räume hinzufügen oder entfernen. Räume entstehen erst beim Erzeugen. Regeln vererben sich von jedem Raum nach unten.
  4. Modelle: Sie entscheiden, ob Ihr Material im Land bleiben muss. Davon hängt ab, welche Datenklassen ein Modell bedienen darf. Sie geben Modell-Kennung, Anbieter und API-Schlüssel an; jede Verbindung wird einmal getestet, bevor sie übernommen wird. Ein monatliches Limit für den Wurzelraum erben alle Räume darunter.
  5. Anmeldung (Identitätsanbieter): Der Assistent prüft nur, ob Ihr OIDC-Aussteller erreichbar ist, und speichert dabei nichts. Eingerichtet und scharfgeschaltet wird die Anmeldung unter Einstellungen → «Identität & SSO». Scharfschalten geht erst, wenn ein echter Test-Login bewiesen hat, dass Sie danach noch Administrator sind.
  6. Personen einladen: Der Assistent erstellt ein Konto und lässt den Anmeldedienst einen zeitlich begrenzten Einrichtungslink per E-Mail senden. Raumrechte vergeben Sie anschliessend separat.
  7. Grundgerüst: Die Plattform schlägt Einträge über Ihre Organisation vor. Sie recherchiert dafür über das Modell-Gateway, also aus den Trainingsdaten des Modells und ohne Live-Abfrage. Vorschläge können veraltet oder leer sein. Widerspricht der Schritt Ihrer Antwort zum Datenstandort, lehnt der Assistent ihn ab und nennt den Grund.

Zwei Entscheidungen sind endgültig. Die Hierarchie wird einmal bestätigt, bevor Räume entstehen; danach lässt sich der übergeordnete Raum eines Raums nicht mehr ändern. Der Slug eines Raums bleibt dauerhaft, auch nach dem Archivieren. Räume hinzufügen geht jederzeit, umhängen nicht.

Organisationsname, Räume, Modell-Einträge, Budget und eingeladene Konten sind Konfiguration: Der Assistent schreibt sie direkt. Die Anmeldung am Identitätsanbieter schreibt er nicht. Schritt 5 prüft nur, ob Ihr OIDC-Aussteller erreichbar ist.

Anders das Grundgerüst in Schritt 7: Jeder Vorschlag landet nur als Entwurf. Wissen wird daraus erst, wenn eine namentlich genannte Person ihn in der Import-Prüfung übernimmt. Jeder übernommene Eintrag trägt seinen Ursprung (während der Einrichtung recherchiert, ungeprüft). So wirkt ein recherchierter Eintrag nie wie eine Entscheidung der Organisation.