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Datenschutz und PII

NomOS prüft Texte auf mögliche Personendaten, bevor die jeweilige Governance-Regel entscheidet, ob gewarnt oder zurückgehalten wird.

Die Konfidenz-Schwelle bestimmt, wie sicher sich der Prüfdienst sein muss. Ein höherer Wert erzeugt weniger, dafür sicherere Treffer; ein tieferer Wert findet mehr mögliche Personendaten und kann mehr Fehlalarme erzeugen.

Die ausgewählten Datentypen legen fest, wonach gesucht wird. Standardmässig aktiv sind Personennamen, E-Mail-Adressen, Telefonnummern und IBANs; Kreditkarten- und AHV-Nummern lassen sich zusätzlich einschalten. Der technische Name neben jeder Auswahl ist die Kennung, die auch in Belegen und Warnungen erscheint.

Vor- und Nachname zusammen («Anna Meier») liegen immer über jeder üblichen Schwelle. Ein einzelnes Wort zählt nur dann sicher als Name, wenn kurz davor ein Hinweis steht: ein Titel wie «Dr.» oder «Prof.», «Herr», «Frau», «Name» oder die Überschrift einer Personenliste wie «Kundenliste». Farbwörter, die auch Nachnamen sind («Braun», «Grau»), und Sachlisten wie eine «Preisliste» bleiben ohne Personenkontext unter der Schwelle.

Die Einstellungen bestimmen, was als PII-Treffer zählt. Bei einem Treffer hält NomOS Chat- und Agenten-Ausgaben nur in Räumen der Datenklasse zurück, die die Regel nennt, standardmässig C1. In Räumen anderer Klassen sind sie zulässig. Bei geplanten Agenten-Aktionen und Importen kann derselbe Treffer stattdessen als Warnung erscheinen.

Ist der Prüfdienst nicht erreichbar, bleibt der Schutz fail-closed. Die Oberfläche weist den Ausfall ausdrücklich als Ausfall aus und behauptet nicht, Personendaten erkannt zu haben.

Der Datenschutzcheck hat einen möglichen Personenbezug erkannt. Das ist eine Erkennungskategorie, keine bestätigte Identifikation. Formulieren Sie die Frage ohne personenbezogene Angaben neu oder klären Sie mit den Raumverantwortlichen, welcher Kontext zulässig ist. Der zurückgehaltene Antworttext wird hier nicht angezeigt.

Das Testfeld unter Einstellungen → Datenschutz verwendet die gerade eingegebene Schwelle und Auswahl der Datentypen, auch wenn sie noch nicht gespeichert sind. Treffer zeigen den betroffenen Text, den technischen Datentyp und den Score.

Der Testtext wird nur für diese Prüfung an den internen Prüfdienst gesendet. Er wird nicht gespeichert und erzeugt keinen Beleg.